Hervorzuheben sind im Ort die kommunalen Einrichtungen Bürgermeister-von-Soosten-Schule, Kindergarten und Feuerwehrhaus, dann das Kirchengemeindehaus der Kirchengemeinde Altluneberg und die schön gelegene, moderne Sportanlage des TSV Wehdel. All diese Einrichtungen liegen im Ortskern zentral nebeneinander. Ein gut funktionierendes, breit gefächertes Vereinsleben mit dem TSV Wehdel als größtem Verein mit über 1.000 Mitgliedern bietet Neubürgern schnelle Integrationsmöglichkeiten.

Eine große Attraktion der Ortschaft ist seit vielen Jahren der Karnevalsumzug des Karnevalsvereins „Hol Fast“ Wehdel. Viele Tausende Schaulustige werden alljährlich im Frühjahr zum großen Spektakel nach Wehdel gelockt.

Homepage des Ortes Wehdel

Der Ort Wehdel

Wehdel gehört seit der niedersächsischen Gebietsreform 1974 zur Einheitsgemeinde Schiffdorf und seit 1976 zum Landkreis Cuxhaven. Es liegt 11,725 m über Normalnull ( Bahnhof). Die Feldmark ist 1.758,5 ha groß (ohne Altluneberg). Sie besteht aus Geest und Moorboden (Hoch- und Niederungsmoore) sowie dem 6,5 ha großen Silbersee. Ortsteile sind Heidekultur und Altluneberg. Wehdel hat einschließlich Altluneberg 2188 Einwohner (Stand 28.02.2010) und liegt in der Nähe des Silbersees, ca. 18 km östlich von Bremerhaven entfernt. Es ist mit dem PKW in 20 - 25 Minuten zu erreichen und liegt außerdem an der EVB-Eisenbahnlinie zwischen Bremerhaven und Bremervörde - Harsefeld - Buxtehude - HH-Neugraben.

Und hier noch etwas Geschichte: Der Ortsname Wehdel – auch in der  Schreibweise Wedel, Wedele, Wedell und Wähdel in Urkunden und auf Karten – ist eine alte germanische Bezeichnung für eine Furt (altsächsisch widil, altnordisch vadhell, mittelniederdeutsch wedel). Hier kann nur die Furt über den so genannten Beek – die Grove – gemeint sein, der die Feldmarken Wehdel und Geestenseth trennt. Älteste Spuren einer menschlichen Siedlung stammen aus dem Mesolithikum (Mittlere Steinzeit, 8000–4000 v.Chr.). In der Bronzezeit (1700–700 v.Chr.) war die Wehdeler Feldmark schon stark besiedelt. 1909 stellte der Heimatkundler Müller-Brauel noch 113 Hügelgräber fest. In einem wurde 1874 der so genannte Peschiera-Dolch, ein seltenes Importstück aus Italien, gefunden. Drei Urnenfriedhöfe aus dieser Zeit wurden in Wehdel entdeckt. Um 1300 wird Wehdel erstmals urkundlich erwähnt.

Jugendraum

Bürgermeister-von-Soosten-Schule

Kindergarten

Butscherhaus

Gemeindehaus

Feuerwehrhaus

Sportheim TSV Wehdel